Gold, Barren, Feingold

Gold nach der Panik

by • 7. August 2013 • ETF_ProdukteComments (0)1110

Die Wogen haben sich wieder etwas geglättet. Bis Ende Juni ging es mit dem Goldpreis steil nach unten. Im Tief wurden rund 1180 Dollar je Unze erreicht. Das war die Zeit, als die amerikanische Notenbank (Fed) begann lauter darüber nachzudenken, ob sie ihre Anleihenkäufe künftig etwas einschränken sollte. Die Anleger gerieten in Panik, nicht nur am Goldmarkt, schließlich ist die reichlich vorhandenen Liquidität eine wichtige Triebfeder für steigende Kurse.

Inzwischen wurde so manches von der Fed wieder relativiert. Somit kann wieder darüber spekuliert werden, ob die Liquiditätszufuhr in naher Zukunft aufgrund der nach wie vor fragilen Weltkonjunktur überhaupt verknappt werden kann, ohne einen Einbruch zu riskieren. Sie kann, sagt der amerikanische Notenbanker Richard Fisher. Schon im September könnte mit einer Reduzierung der Anleihenkäufe begonnen werden, sofern sich die Konjunktur nicht eintrübt.

Den Goldpreis hat diese Diskussion zuletzt nur noch wenig beeinflusst. Er stieg wieder bis auf 1350 Dollar je Unze. Erst jetzt geht es wieder ein wenig gen Süden. Aktuell liegt der Goldpreis bei 1280 Dollar je Unze.

Ob es zu einem neuen Tief kommt? Ganz ausgeschlossen werden kann das nicht, aber wahrscheinlicher ist eine Bodenbildung – und vielleicht sogar ein weiterer Anstieg. Möglich wären mittelfristig 1500 Dollar. Auf diesem Niveau liegt die untere Begrenzung der ausgedehnten Top-Formation. Wahrscheinlicher deshalb, weil die Kursbewegungen Ende Juni den Charakter eines Ausverkaufs (selling climax) hatten. Der Markt scheint (zunächst) bereinigt.


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Wer schon jetzt wieder in Gold einsteigen möchte, könnte das mit einem Gold ETF von ETF Securities tun, der die Entwicklung eins zu eins nachvollzieht. Der ETFS Physical Gold (DE000A0N62G0) ist mit Barren hinterlegt. Der Fonds ist nicht währungsgesichert und weist eine TER von 0,39 Prozent auf. Aber dennoch: Die Rechtsform ist eine Inhaberschuldverschreibung mit den entsprechenden Risiken.

Foto: Heraeus


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