Oliven-Krise

by • 4. Februar 2010 • PlusvisionenComments (0)612

Gestern Griechenland, heute Portugal. Der portugiesische Aktienmarkt verliert heute gut drei Prozent. Der Euro geht in die Knie. Portugiesische Anleihen finden immer seltener Käufer. Es sind die gleichen Probleme wie in Griechenland: Das Land ist wirtschaftlich marode, die Staatsfinanzen laufen aus dem Ruder. Gestern lief es mit einer kurzfristigen Anleihenemission wohl nicht so gut. Anstatt der geplanten 500 Millionen Euro, wurden nur 300 Millionen Euro zugeteilt. Anscheinend wollten die Investoren zu hohe Risikoaufschläge (Zinsen), was wiederum die Portugiesen nicht wollten, da dies den Schuldendienst zu stark vertreuert hätte.
Besser soll es heute bei den Spaniern mit einer Anleihenemission gelaufen sein.
Dennoch: Wie Aktien, Devisen- und Rentenmärkte zeigen, die Verunsicherung ist da.
Bleibt zu hoffen, dass sich diese Verunsicherung nicht in Panik steigert, da es ja noch so manchen Pleite-Staat auf dem Globus gibt: Dubai, Island, Italien, Kalifornien, Ukraine, Lettland, Ungarn  und so weiter und so weiter …


Absturz portugiesischer Staatsanleihen

Einbruch am portugiesischen Aktienmarkt


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