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MDAX // Dem DAX voraus mit Schaeffler, Talanx, Hella, Pfandbriefbank, Aareal Bank, RTL Group und Co

by • 3. Januar 2017 • BörsenvisionenComments (0)3904

Respekt! Der Auftakt ins Börsenjahr macht Freude. Während aber der DAX zu seinem All-Time-High aus dem April 2015 bei rund 12.400 Zählern noch etwas Platz hat [mehr dazu hier], hat der MDAX schon einen neuen Rekord markiert. Und die Entwicklung könnte sich noch fortsetzen. Denn mit einem Plus von knapp 8 Prozent auf Jahressicht ist das Barometer für die 50 größten Werte unterhalb des DAX noch längst nicht heißgelaufen. Dies zeigen auch die Bewertungen einzelner Aktien aus dem MDAX. Dazu gehören beispielsweise Schaeffler mit einem KGV von 8 und Papiere wie Talanx, Pfandbriefbank, Hella, Leoni und Uniper, deren KGV jeweils im Bereich von 10 liegt. Und es sind soghar Werte dabei, deren Dividenden-Rendite von den Analysten auf knapp 6 Prozent geschätzt wird. Dies sind Aareal Bank und die RTL Group.

Natürlich sind auch Aktien im 50er-Feld, die schwere Zeiten erleben. Dazu gehört beispielsweise der Werbedienstleister Stroeer Media oder das Modeunternehmen Hugo Boss. Doch in Summe ist der MDAX ein sehr breit diversifizierter Index, der viele Branchen enthält und Aktien im Korb hat, die eine dominierende Stellung am Weltmarkt einnehmen und zudem über Kurspotenzial verfügen. Das Index-KGV schätzen wir in etwa auf 14. Dies ist im langfristigen Vergleich eine günstige Bewertung.

Ein ETF auf dem MDAX ist daher langfristig eine gute Wahl. Er ist beispielsweise beim Anbieter ComStage im Angebot (ETF007). Der Anlagefonds kostet Anleger pro Jahr lediglich 0,3 Prozent und kann aktuell an der Börse in Stuttgart zu 22,13 Euro gekauft werden. Die Dividenden werden dem Fonds natürlich angerechnet, kommen also dem Anleger voll zu Gute.

Wem eine klassische Eins-zu-Eins-Partizipation allerdings nicht reicht, der kann auch zu einem Faktor-Zertifikat greifen. Dabei werden, bei täglicher Anpassung, alle Veränderungen mit einem vorab festgelegten Faktor multipliziert. Ein Produkt der Commerzbank bietet beispielsweise einen Multiplikator von 3 an (CD91TR). Somit partizipiert er dreifach an steigenden, aber auch an fallenden Index-Notierungen. Hier liegt die Index-Gebühr aktuell bei 0,5 Prozent p. a. In Stuttgart wird das Papier aktuell mit einer niedrigen Geld-Brief-Spanne von 0,3 Prozent, bei 10,86 zu 10,89 Euro, gehandelt.


Die defensive Variante ist ein Discounter der Commerzbank (CE230T) mit Cap bei 22.500 Punkten. Sofern der Index die bis dahin noch fehlenden 0,3 Prozent noch bis zur Fälligkeit am 15. Juni 2017 noch zulegen kann, wird das Zertifikat zum Maximalwert von 225 Euro getilgt. Somit bringt das Zertifikat bei einem aktuellen Kurs von 216,12 Euro an der Börse Stuttgart eine Maximalrendite von 4,1 Prozent oder 8,9 Prozent p.a. Verluste entstehen dem Anleger aber erst bei Indexständen am Laufzeitende unter 21.612 Zählern.

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MDAX-Index: neues Allzeithoch

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Bildquelle: Gabi Eder / pixelio.de

 


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