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Fielmann-Aktie // Keine Spur von einer Sommerflaute

by • 2. November 2018 • Aktienvisionen, Anlagevisionen, FeatureComments (1)884

Das erste Halbjahr war bei Fielmann nicht sonderlich erfreulich. Denn die Optikerkette musste einen Ergebnisrückgang hinnehmen, da Wetter, höhere Personalkosten und Wechselkursschwankungen belasteten. Daher gab es am Markt Befürchtungen, dass auch das dritte Quartal eher mau ausfallen wird.

Fielmann hat aber (am Donnerstag) positiv überrascht: Trotz des superwarmen Sommers strömten die Kunden in die Filialen und kauften rund zwei Millionen Brillen, was den Konzernumsatz immerhin um ein halbes Prozentchen auf 366,3 Millionen Euro verbesserte. Beim Gewinn vor Steuern führte dies zu einem Plus von 4,8 Prozent auf nahezu exakt 80 Millionen Euro. Dank des schwachen ersten Halbjahres liegt Fielmann nach neun Monaten noch hinter den Gewinnwerten des Vorjahres. Der Ausblick macht jedoch Hoffnung.

Denn das Management bekräftigte die Jahresprognose, wonach beim Ergebnis vor Steuern das Vorjahresniveau mindestens erreicht wird, bei einem Umsatzplus von 3,6 Prozent. Zudem teilte die Verwaltung mit, dass die ersten Wochen des vierten Quartals wohl gut verlaufen sind. Vor allem diese Aussage dürfte für das kräftige Donnerstags-Plus der Fielmann-Aktie (577220) von rund fünf Prozent verantwortlich sein.

Das Papier (577220) konnte damit den steilen Abwärtstrend, der sich seit dem Sommer gebildet hatte brechen. Damit hellt sich auch aus charttechnischer Sicht das Bild wieder auf. Fundamental ist der Titel mit einem KGV von 25 allerdings noch teuer. Dem steht gegenüber, dass die internationale Expansion vorangeht. So lag die Zahl der Niederlassungen zum Ende des dritten Quartals bei 729, was einem Plus von elf Läden zum Vorjahr entspricht. Und für das vierte Quartal plant Fielmann sieben weitere neue Standorte, davon übrigens fünf in Italien. Positiv ist zudem die Dividendenrendite von 3,2 Prozent, die durchaus zum Kauf der Aktie reizt.

Wer hingegen eher auf eine attraktive Seitwärtsrendite aus ist, der greift zum Bonus-Zertifikat mit Cap der UBS (UV5023). Es bringt maximal 6,8 Prozent (10,5 Prozent p.a.), wenn die Fielmann-Aktie bis zum 21. Juni 2019 über 47 Euro (Abstand: 18,5 Prozent) notiert. Gelingt dies nicht, drohen Verluste, da die Schweizer dann am Laufzeitende in Cash tilgen und pro Zertifikat den dann gültigen Kurswert auszahlen.

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Fielmann-Aktie (Tageschart): Abwärtstrend gebrochen

Fielmann, Aktie

Bildquelle: Fielmann

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