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Öl-Preis // Erholung zu Ende? / Profitieren mit StayLow-Optionsscheinen

by • 2. August 2016 • Chart-AlarmComments (0)949

Manchmal ist es ganz einfach an der Börse: Wenn das Angebot größer ist als die Nachfrage, dann sinkt der Preis. Am Öl-Markt ist das derzeit so. Dort sind die Lager mit Rohöl und Benzin randvoll gefüllt. Zugleich gibt es aber keine Nachfrage-Steigerungen, weil die Weltwirtschaft nicht sonderlich gut läuft. Und: Es wird so viel nach Öl gebohrt wie schon lange nicht mehr. Offenbar versuchen Öl-Konzerne Erlösrückgänge beim Verkauf aufgrund niedrige Preise durch mehr Angebot auszugleichen. Logischer wäre es eigentlich, dass mit sinkenden Preisen die Bohraktivitäten weniger werden. Aber Märkte sind bekanntlich manchmal und auch länger irrational.

Anfang Juni hat der Öl-Preis (Nordsee-Sorte Brent) nach unten gedreht. Jüngst hat sich die Abwärtsbewegung sogar wieder beschleunigt und auch die 200-Tage-Durchschnittslinie (im Tageschart) bewegt sich wieder abwärts, obwohl es hier zeitweise nach einer Stabilisierung aussah.

Plusvisionen.de hatte bereits mit Erreichen der Zielzone bei 30 Dollar des Abwärtstrends seit Juli 2014 in zwei Schüben über eine Bewegung bis auf 50/60 Dollar das Fass orakelt. Die große Frage lautet nun: Ist die Erholung seit Januar damit schon wieder vorüber? Sehr langfristig muss man wohl sehr skeptisch für den Öl-Preis sein. Der technologische Fortschritt dürfte auch den Öl-Preis noch deutlich tiefer drücken. Gut, bis dahin wird noch viel Öl gefördert werden, aber die Richtung ist zumindest grob klar.

Momentan gibt es kaum Argumente für einen steigenden Öl-Preis, was natürlich ein hervorragender Grund dafür wäre, dass der Preis ansteigt. Dennoch: Die Preiserholung seit Jahresauftakt dürfe zu Ende sein. In einem Rutsch wird der Öl-Preis aber nicht auf 30 Dollar oder darunter fallen, was übrigens ein erneutes starkes Verkaufssignal wäre und vermutlich Kurs unter 20 Dollar bedeuten würde. All das bedeutet letztlich, dass Anleger auf der Long-Seite derzeit sehr vorsichtig agieren sollten. Short erscheint dagegen aktuell chancenreicher.


Zwei Produkte seien in diesem Zusammenhang erwähnt: StayLow-Optionsscheine der SocGen auf den Brent-Future mit einer Laufzeit bis zum 9. Dezember 2016. Variante SE2X7T mit einem Knock-Out-Level von 56 Dollar (der nicht berührt oder überschritten werden darf, da dies einen Totalverlust bedeutet) bietet eine Rendite-Chance von 19,6 Prozent (60,7 Prozent p. a.). Mit Variante SE2X7U und einem Knock-Out-Level von 60 Dollar kann 6,7 Prozent (18,8 Prozent p. a.) verdient werden.

Öl-Preis (Brent – Wochenchart): Erholung zu Ende

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Bildquelle: uschi dreiucker  / pixelio.de

 


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