Daimler, Aktie

Daimler // Gas geben nach Pullback

by • 1. Dezember 2015 • ZertifikateComments (0)2322

Daimler ist unser Aktien-Liebling der Woche. Siehe auch hier. Unserer Partner-Seite Feingold Research hat sich auch in einer Analyse der Daimler Aktie angenommen:

Das Geschäft bei Daimler brummt stärker als selten zuvor. Dennoch könnte es dem weltweit zweitgrößten Premiumhersteller schwerfallen, den Gewinn künftig kräftig zu steigern. Die Aktie zeigt sich davon aber völlig unbeeindruckt undschießt wie eine Rakete in Richtung Jahreshoch. Läuft die Rally auf Hochtouren weiter oder könnte doch noch etwas das DAX-Papier bremsen?

Prächtige Stimmung bei den Daimler-Aktionären: Das Geschäft des Autobauers läuft hervorragend, was nicht zuletzt an dem florierenden Geschäft in China liegt. Mit einem starken Ausbau des Händlernetzes und einer neuen Modellpalette setzt sich Daimler erfreulich von den Konkurrenten BMW und Audi ab, deren China-Geschäft zuletzt schwächelte. „Der größte Automobilmarkt der Welt wird weiter deutlich wachsen“, sagte Hubertus Troska, China-Vorstand bei Daimler.

Für Zuversicht bei Investoren sorgt zudem, dass die Pkw-Sparte im dritten Quartal eine operative Marge von 10,4 Prozent erwirtschaftet und damit das zweite Quartal in Folge oberhalb der wichtigen Zehn-Prozent-Marke abgeschnitten hat. Etliche Analysten bezweifeln allerdings, dass Daimler angesichts des zunehmenden Wettbewerbsdrucks dieses Niveau nachhaltig halten kann.

Wir haben Ihnen gestern einen Turbo Bull mit der WKN CW52PR (hier klicken) ans Herz gelegt. Wenige Tage zuvor hatten wir Ihnen eine Aktienanleihe auf Daimler mit der WKN PS4XTR (hier klicken) vorgestellt. Sämtliche anderen Produkte finden Sie in unserer ISIN-Liste.


Gewinnschätzungen sinken leicht. Für Rückenwind sorgt hingegen der schwache Euro. Im dritten Quartal erzielte die Pkw-Tochter Mercedes insgesamt 38 Prozent ihres Absatzes in den USA und China, wobei der chinesische Renminbi weitgehend an den Dollar gekoppelt ist. Trotz des florierenden Geschäfts und des starken Rückenwinds von der Währungsseite haben die Analysten in den vergangenen drei Monaten ihre Schätzungen für den 2016er-Gewinn je Aktie leicht gesenkt auf 8,76 Euro. Das entspräche einem Gewinnplus von lediglich sieben Prozent gegenüber 2015.

Mit einem KGV von 9,7 ist die Aktie nicht teuer. Daimler-Investoren setzen zudem auf Mario Draghi. Wenn der EZB-Chef bei der Sitzung am 3. Dezember die ohnehin sehr expansive Geldpolitik weiter lockert, dürfte sich die Talfahrt des Euro beschleunigen. Das dürfte die Daimler-Aktie weiter beflügeln.

Daimler-Aktie: Nach dem Pullback wieder aufwärts

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Bildquelle: Daimler

 


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